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KAB-Übung „Schneeball“ – Ernstfall Giftgaswolke

Am Samstag, den 21. Januar, wurde ab 08:15 Uhr im DRK Landesverband Sachsen und den DRK-Kreisverbänden der Ernstfall für den Fachdienst „Suchdienst“ der Bereitschaften geprobt.

Blick ins FUELZ: Lutz Pabel (Aministrator im Landesauskunftsbüro), Carsten Heyer (Fachberater KAB im Landesverband) sowie Anja Koop (KAB-Leiterin im Kreisverband Freiberg

Kameradinnen des KV-Delitzsch bei der Bearbeitung der fiktiven Lage im KAB des Kreisverbandes

Es wurde ein fiktives Szenario angenommen, in dem eine Giftgaswolke über Sachsen hing und bei Betroffenen Schwindelanfälle und Übelkeit verursachte. Zahlreiche Menschen mussten ärztlich versorgt werden und für einige besonders stark betroffene Regionen, wurde die Evakuierung in Erwägung gezogen. In Folge dessen wurde im gesamten Freistaat Katastrophenalarm ausgelöst, was laut Gesetzeslage auch die Einrichtung von Personenauskunftsstellen durch die Kreisauskunftsbüros (KABs) zwingend vorschreibt. Demzufolge wurde im Führungs- und Lagezentrum des Landesverbandes das Landesauskunftsbüro als koordinierende Stelle für die Sucharbeit errichtet. Die KAB-Leiter/-innen in den Kreisverbänden wurden alarmiert und mussten schnellstmöglich die Einsatzbereitschaft herstellen.

Der Schwerpunkt dieser Übung lag darin die technische Einsatzbereitschaft der KABs zu überprüfen. Die Herstellung einer überregionalen Datenbank über das Suchdienstprogramm „Xenios“, in der die Angaben zu Betroffenen und Suchenden vereint werden, stellt eine nicht zu unterschätzende Anforderung an die Kameraden/-innen sowie die Technik. Über diese überregionale Datenbank können im Katastrophenfall getrennte Familien wieder vereint werden sowie Informationen zur Anzahl von Evakuierten und in Krankenhäuser eingelieferte Personen gegeben werden.

Alle teilnehmenden KABs stellten ihre Handlungsfähigkeit und ihr technisches Können unter Beweis – weshalb die Übung sehr erfolgreich durchgeführt werden konnte. Es wurden insgesamt 360 Verletztenanhängekarten, 360 Hinweise auf unverletzt Betroffene und 180 Suchanträge von den KABs im Programm Xenios erfasst. Der Leiter der Abteilung Ehrenamt/Rotkreuzdienste, Thomas Eckert, informierte sich bei einem Besuch über den Ablauf der Übung.

Der DRK Landesverband Sachsen bedankt sich herzlich bei allen Kameraden/-innen die am Wochenende mit viel Einsatz und Engagement den Ernstfall geprobt haben. Ein besonderer Dank geht an Anja Koop vom DRK-Kreisverband Freiberg, welche die Arbeit im Führungs- und Lagezentrum des Landesverbandes tatkräftig unterstützte.

23. Januar 2017 16:48 Uhr. Alter: 92 Tage