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Hilfe durch den Kinderhilfsfonds - nach MDR-Berichterstattung

Die zehnjährige Victoria aus Panitzsch bei Leipzig kann wegen einer Herzerkrankung nur in Begleitung zur Schule gehen. Krankenkasse und Landkreis stritten sich über die Finanzierung. Victoria musste ein halbes Jahr zuhause bleiben und litt. Ein Härtefall für den DRK Kinderhilfsfonds Sachsen!

Familie Reichardt war verzweifelt. Ihre Pflegetochter Victoria konnte seit dem Schuljahresbeginn 2016 die Schule (für Körperbehinderte Kinder in Leipzig-Lößnig) nicht mehr besuchen. Ein Gen-Defekt kann bei ihr jederzeit zu Kammerflimmern, Bewusstlosigkeit bis hin zu Herzinfarkt führen. Auslöser können körperliche Belastung, aber auch emotionale Reaktionen, wie Wut, Angst, Überraschung sein – bereits ein unerwartetes lautes Geräusch kann dazu führen. Sie muss also ständig überwacht werden und eine reanimationskundige Betreuungsperson zugegen sein.

Bürokratiefalle?

Die jahrelange abwechselnde Kostenübernahme für den besonders überwachten Krankentransport und die tägliche Schulbegleitung durch die Krankenkasse DAK und den Landkreis Nordsachsen wurde aufgekündigt. Beide gingen in einen zähen Rechtsstreit, zum Leidwesen der kleinen Victoria. Auch das zuständige Jugendamt sah sich nicht in der Lage zu helfen. Victoria belastete die Situation sehr, weil sie sehr gern zur Schule geht und Angst hat den Anschluss zu verpassen. Sie weinte viel und hatte Schlafstörungen.

Die Sendung des MDR „Mach dich ran“ bemühte sich leider vergeblich bei den involvierten Institutionen um eine vorläufige Lösung – Opens external link in new windowsiehe Sendung vom 31.1.2017 ab Minute 11 (bis 30.01.2018) abrufbar.

DRK-Kinderhilfsfonds – Hilfe nach dem Maß der Not, schnell und unkompliziert

Aufgeschreckt durch den Beitrag wendete sich die DRK-Kreisgeschäftsführerin Torgau-Oschatz, Anne Lissner, an den DRK Landesverband Sachsen. Frau Lissner nahm ebenso Kontakt zu den Eltern auf. Gemeinsam wurde zügig ein Antrag für den Kinderhilfsfonds auf den Weg gebracht. Es wurden Fondsmittel freigegeben, um für zwei Monate die Betreuung während der Schultage zu gewährleisten. Gleichsam wurde im schnellen Austausch mit dem DRK Kreisverband Muldental ein Rettungssanitäter aus dem Fahrdienst für die Aufgabe abgestellt. Schnelle und unkomplizierte Hilfe für Victoria. Große Dankbarkeit vonseiten der Eltern.

Ab 1. März 2017 konnte Victoria endlich wieder in die Schule gehen. Die Vorfreude war riesig, und sie konnte es kaum erwarten. Das begleitende MDR-Drehteam dokumentierte diesen ersten Schultag. Zu sehen in der MDR-Mediathek, ab Minute 18:25.

Kleiner Wermutstropfen: Auch bei der Übernahme der Transportkosten konnten sich Krankenkasse und Landkreis nicht einigen. Victorias Eltern und das DRK verständigten sich auf einen Fahrdienst für die März und April 2017. Die Kosten dafür über 2000€ - nicht gedeckt aus den Mitteln des Kinderhilfsfonds - tragen vorerst die Eltern.

Für alle, die die Familie Reichardt unterstützen möchten, hält das DRK Muldental ein Spendenkonto bereit. Mehr dazu auf der Seite des Kinderhilfsfonds-Sachsen.

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21. März 2017 15:37 Uhr. Alter: 129 Tage