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DRK Sachsen als tragende Säule der KatSchutz-Übung Mittelsachsen

Am 21.10. wurde in Mittweida das Zusammenspiel der Rettungskette des Landkreises in einer großangelegten Übung getestet. Das DRK Sachsen war mit hauptamtlichen, vor allem jedoch mit zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräften aus den DRK-Kreisverbänden Döbeln-Hainichen, Rochlitz und Freiberg eingebunden.

Wundenschminken und Registrierung der "Verletzten"

Einsatzleitung

Rettungsmittelhaltepunkt

Kreisauskunftsbüro

Erstversorgung

Transport im Rettungswagen

Übergabe im Krankenhaus

Am Samstagmorgen 9:00 Uhr begann hörbar, die bislang größte Katastrophenschutzübung im Landkreis. Sirenen von zahlreich ausrückenden Rettungs- und Katastrophenschutzfahrzeugen waren in Mittweida aber auch in anderen Städten in Mittelsachsen zu hören. Der Landkreis probte das Funktionieren der Rettungskette nach einer Gasexplosion in Mittweida mit mehr als 100 Verletzten. Eingebunden waren 20 Rettungswagen und bis zu 400 Mitarbeiter von Rettungsdiensten, Kreisverwaltung und medizinisches Personal von fünf Krankenhäusern.

Die Übung und der Einsatz der Statisten erfolgte von einem Zelt am Landratsamt aus. Dort schminkten bereits seit 6:00 in der Früh Ehrenamtliche der Kreisverbände Rochlitz und Döbeln-Hainichen den Patienten-Darsteller Verletzungen, um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten. Geschminkt wurden Wunden, aus denen sichtbar unterschiedliche Verletzungsgrade hervorgingen. Wichtig war dies, damit der Organisatorische Leiter vom DRK Döbeln-Hainichen bei einer ersten Sichtung die Verunglückten nach Schwere ihrer Verletzungen für Erstbehandlung und Reihenfolge des Abtransportes einteilen konnte.

Unter Leitung des DRK wurde gegen 8:00 ein sogenannter Rettungsmittelhalteplatz errichtet, von dem aus bspw. die Rettungswagen koordiniert in den Einsatz geschickt wurden. Es galt die fiktiven Opfer auf die fünf Krankenhäuser im Landkreis (Mittweida, Döbeln, Leisnig, Freiberg und Hartmannsdorf) zu verteilten. Erstversorgung und Transport der Verletzten übernahmen DRK-Rettungsdienste und ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK-Kreisverbände sowie anderer Hilfsorganisationen aus Burgstädt und Leisnig.

Besonders bei einer Großschadenslage ist es wichtig den Überblick zu behalten über Einsatzkräfte, aber vor allem über den Verbleib Betroffener. Zu diesem Zweck wurde ein DRK-Kreisauskunftsbüro errichtet, das mit 12 ehrenamtlichen Fachkräften aus verschiedenen DRK-Kreisverbänden die Registrierung aller Involvierten übernahm. Somit war zu jedem Zeitpunkt bekannt, in welche Krankenhäuser die Verletzten verbracht wurden. In realen Situationen kann das DRK somit Angehörigen über den Verbleib ihre Verwandten Auskunft geben.

Bis in den Nachmittag hinein galt es in insgesamt drei Abtransportwellen die Rettungskette am Laufen zu halten. Gegen 16:00 ging die Übung mit einem positiven Fazit der Landkreisverwaltung zu Ende. Landrat Matthias Damm würdigte besonders den Einsatz der Ehrenamtlichen im „Dieser Tag zeigt auf, dass es ohne ehrenamtliche Helfer im Bereich Katastrophenschutz nicht geht – vom Sanitäter, über den Fahrer bis hin zur Verpflegung“.

27. Oktober 2017 13:43 Uhr. Alter: 27 Tage