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Deeskalationstraining in der Rettungsdienst-Ausbildung

Immer wieder werden Rettungskräfte Opfer von Gewalt im Dienst. Viele Angriffe erfolgen aufgrund der außerordentlichen Situation in dem sich die Patienten und Angehörigen befinden, wenn die Rettungskräfte eintreffen.

Um den Einsatzkräften mehr Sicherheit im Dienst zu ermöglichen, beinhaltet die Ausbildung zum Notfallsanitäter beim DRK Bildungswerk Sachsen nun auch einen Schwerpunkt Gewaltprävention und Deeskalation. Nicole Geithner, vom DRK Kreisverband Dippoldiswalde e.V., leitete in der 3. Kalenderwoche 2018 diesen Teil der Ausbildung.

Zum Einstieg wurde über Begriffe wie Aggressionen, Gefühle, Zwang und herausforderndes Verhalten gesprochen. Im weiteren Verlauf wurden die verschiedenen Formen von Aggressionen besprochen. Gemeinsam wurden aggressionsauslösende Faktoren und Reize im Rettungsdienst, ausgehend vom Patienten aber auch der eigenen Person, besprochen und Möglichkeiten der Vorbeugung erarbeitet. Wichtige Punkte dabei waren Wahrnehmung, Interpretation und Fehlinterpretation.

Die zentrale Komponente des Kurses war die verbale Deeskalation. Die Schüler wurden dafür sensibilisiert, Situationen die eskalieren könnten frühzeitig zu erkennen. Sie bekamen Einblicke in unterschiedliche Gesprächsführungstechniken um eine eskalierende Situation zu deeskalieren oder um Zugang zu kognitiv eingeschränkten Patienten zu bekommen. Auf Nachfrage der Schüler, wurden auch Techniken gezeigt, um sich zum Eigenschutz aus einem Übergriff befreien und in Sicherheit bringen zu können.

Das DRK Bildungswerk Sachsen bietet zudem am 16. Mai eine Fortbildung „Deeskalation und Eigenschutz. Kommunikation im Konfliktfall“ für den Rettungsdienst an. Am 2. Juli ist eine solche Fortbildung auch für Freiwilligendienstleistende angesetzt. Interessierte können sich hier das Anmeldeformular herunterladen.

25. Januar 2018 14:05 Uhr. Alter: 24 Tage