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Kontrollsysteme

Zur Überwachung und ständigen Verbesserung der Arbeit hat das DRK eine Reihe aufeinander abgestimmter Kontrollsysteme aufgebaut.

Externe Prüfungen

Jahresabschluss, Anhang und Lagebericht lässt das Deutsche Rote Kreuz durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches prüfen. Dabei wird auch eine Prüfung der ordnungsgemäßen Geschäftsführung gemäß §?53 Haushaltsgrundsätzegesetz vorgenommen. Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Projekte unterliegen regelmäßigen Prüfungen der zuständigen Bundesministerien oder des Bundesverwaltungsamtes.

Besondere Auflagen hat das Deutsche Rote Kreuz bei Projekten im Ausland zu erfüllen, die von der Europäischen Union oder den Bundesministerien mitfinanziert werden. Einer der größten Geldgeber, der Europäische Dienst für humanitäre Hilfe (ECHO), unterzieht sowohl die Finanz- und Organisationsstrukturen als auch die internen Kontrollsysteme regelmäßigen Untersuchungen. Bei jeder Überprüfung der vergangenen Jahre wurde das Deutsche Rote Kreuz als zuverlässiger ECHO-Partner eingestuft. Gemeinsame Projekte mit anderen Rotkreuzorganisationen – beispielsweise dem IKRK – werden häufig nach Abschluss auf Wirksamkeit, Nutzen und Nachhaltigkeit überprüft.

Interne Revision

Mit der internen Revision sind die Mitarbeiter einer Stabsstelle betraut, die dem Generalsekretär zugeordnet ist. Zu ihren Aufgaben zählen die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Wirtschaftsführung, der Verwendungsnachweise für Zuwendungen, des Rechnungswesens und zugehöriger Abläufe. Regelmäßig werden Prüfungen in Hilfsprojekten des Deutschen Roten Kreuzes im Ausland durchgeführt. Oft werden externe Gutachter, zum Beispiel aus Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, eingesetzt. Außerdem erstellt die Revision Arbeitshilfen und führt Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter des Generalsekretariats und seine Auslandsdelegationen durch.

Ombudsmann

Als eine der ersten Non-Profit-Organisationen hat das Deutsche Rote Kreuz e.?V. 2008 eine Ombudsstelle eingerichtet. Ein Ombudsmann – eine externe Vertrauensperson – nimmt Informationen der Mitarbeiter auf, die auf Verdachtsfälle von Korruption, Vorteilsnahme oder andere sogenannte dolose – schädigende – Handlungen hinweisen können. So ist ein externer und unabhängiger Ansprechpartner für Mitarbeiter des Generalsekretariats – auch jene im Ausland – sowie der Gremien des Bundesverbandes installiert worden, der jeden Hinweis gezielt verfolgt und bereits durch das Wissen über die strikte Verfolgung seinerseits starke präventive Wirkung entfaltet.

Risiken für die künftige Arbeit

Die größten Risiken für das Deutsche Rote Kreuz entstanden auch 2009 aus der hohen Abhängigkeit von stark schwankenden Spendeneingängen. Für die Sicherung der Auslandshilfen wurden mittel- und langfristige Fundraising-Ziele vereinbart, um künftig das Risiko der Unterfinanzierung abzuschwächen. Die Gefahr, die von Risiken ausgeht, wird wesentlich dadurch geprägt, welche Strategien es zu ihrer Bewältigung gibt. Das Generalsekretariat hat vielfältige Steuerungsinstrumente entwickelt, mit deren Hilfe Risiken frühzeitig erkannt und in ihren Folgen abgemildert werden können.

Risikomanagement

Das Risikomananagementsystem des Deutschen Roten Kreuzes lehnt sich an das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) an. Jährlich wird dem Präsidium ein Risikobericht vorgelegt, der den aktuellen Stand des Risikomanagements des Vorstands und der Bereichsleiter sowie eine Bewertung der Risiken enthält. Viele der dort dokumentierten Risiken stehen nicht nur in kritischen Situationen, sondern laufend auf der Agenda der Geschäftsführung. Neben wesentlichen strategischen Fragen wurden in den letzten zwei Jahren zahlreiche Projekte durchgeführt, mit deren Ergebnissen die Managementprozesse noch effizienter gestaltet werden. So können Chancen schneller genutzt und Risiken besser beherrscht werden.

Controlling

Das Controlling wird mit dem Risikomanagement im Bereich Dienstleistungen durchgeführt. Es stellt allen Entscheidungsträgern kontinuierlich alle benötigten Informationen aus dem Rechnungswesen zur Verfügung. Zielgruppe des Controllings sind alle Mitarbeiter mit Projektverantwortung, alle Team- und Bereichsleiter sowie der Vorstand und das Präsidium. Die Auswertungen aus dem Controlling werden in hohem Maße nach den Informationsbedürfnissen zur Steuerung der Aufgaben gestaltet. Wichtigster Schwerpunkt des Controllings ist – neben der Verantwortung für die jährliche Wirtschaftsplanung – die Erstellung monatlicher Berichte für alle Bereiche, aus denen die Bereichsleiter mit dem Vorstand kurzfristig notwendige Steuerungsmaßnahmen ableiten. Dem Präsidium werden vierteljährlich die Ergebnisse vorgestellt.

Bilanz des DRK Bundesverband 2009 (Download als PDF, 857 KB)