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  1. FAQs Allgemein

FAQs

Termine

  • Warum sollte ich mich impfen lassen?

    Die Überlegung sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen ist eine ganz persönliche, individuelle Entscheidung, die jeder für sich selbst und eventuell in Absprache mit seiner Familie und Freunden treffen sollte. Zur Entscheidungshilfe hier ein paar Argumente von offizieller Stelle, welche ihnen bei der Abwägung helfen können::

    Die eigene Gesundheit: Die Ständige Impfkommission STIKO spricht eine Impfempfehlung für den SARS-CoV-2-Impfstoff aus. Das oberste Ziel dahinter: der Schutz der Menschen. Aktuelle Studien zeigen, dass die aktuellen Corona-Impfstoffe schwere COVID-19-Erkrankungen verhindern. Alle verfügbaren Impfstoffe haben laut RKI eine gute Wirksamkeit gegen COVID-19. Dennoch schützt der Impfstoff nicht immer vor einer Infektion – ein geimpfter Mensch, der mit SARS-CoV-2 in Berührung kommt, kann das Virus eventuell für eine kurze Zeit und in geringer Menge weitergegeben. Er ist aber nicht so stark und nur kurz infektiös. Außerdem erkrankt er selbst leichter und kürzerer.

    Ein Ende der Pandemie: Eine sogenannte Herdenimmunität ist nach Meinung verschiedener Experten erst erreicht, wenn 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft oder durch eine Infektion mit dem Corona-Virus immun sind. Professor Dr. Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen setzte die Hürde noch etwas höher an: Er erklärte im Interview mit der Pharmazeutischen Zeitung im Januar 2021, dass durch Auftreten neuer Virusvarianten wie der britischen, brasilianischen und indischen Mutante nach bisher vorliegenden Daten 80 Prozent der Bevölkerung immun sein müssten, „um die weitere Ausbreitung im Sinne der Herdenimmunität zu verhindern.“ Erst dann könne die Pandemie zum Erliegen kommen.

    Nutzen und Risiko: Um die Abwägung „Impfen – ja oder nein?“ zu beantworten, gibt die Ständige Impfkommission STIKO eine relativ einfache Formel vor: Wenn die Gefahr durch die Krankheit größer ist, als Nebenwirkungen oder Schäden durch die Impfung zu erleiden, sollte man über eine Impfung nachdenken. Neben der persönlichen Entscheidung spielt auch die gesellschaftliche eine Rolle: Eine Impfung trage sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    Mehr Informationen: https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/coronavirus/coronaimpfung-entscheidung-276848 

  • Welche Personen können sich derzeit impfen lassen?

    Seit dem 7. Juni 2021 ist in Sachsen die Impfriorisierung aufgehoben: https://www.coronavirus.sachsen.de/priorisierung-fuer-die-coronaschutzimpfung-9340.html

  • Wie kann ich einen Impftermin bekommen?

    Sie können online auf sachsen.impfterminvergabe.de oder telefonisch über die 0800 0899 089 einen Termin vereinbaren. Die Hotline ist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage und der geringen Anzahl verfügbarer Impfdosen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen.

  • Wo kann ich telefonisch Termine ausmachen?

    Ausschließlich über die Service-Hotline 0800 0899 089. Dabei bitte beachten: über die Hotline sind nur Termine buchbar, die mindestens 7 Tage in der Zukunft liegen.

    Ausdrücklich NICHT über die Corona-Hotlines der Landkreise und kreisfreien Städe. Ausdrücklich nicht über die Gesundheitsämter. Ausdrücklich nicht über das DRK.

  • Kann ich einfach zum Impfzentrum gehen und mich impfen lassen?

    Seit dem 7. Juli 2021 kann man sich in allen sächsischen Impfzentren (ausgenommen temporäres Impfzentrum Grimma) täglich ab 14:00 Uhr ohne vorher gebuchten Termin impfen lassen. Zur Verfügung stehen Impfstoffe der Hersteller Biontech / Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson gemäß der jeweiligen impfstoffspezifischen Altersfreigaben. Bitte bringen Sie zum Impftermin mit: Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und wenn vorhanden Impfbuch. Auch bei spontanen Impfangeboten gilt: Die letztgültige Entscheidung, ob eine Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall der Impfarzt.

    Wichtiger Hinweis: Insbesondere Impfwillige im Alter von 14 bis 18 Jahren sollten sich vorab über die notwendigen Unterlagen, Zustimmungen der Erziehungsberechtigten sowie Begleitregeln informieren, um die Durchführbarkeit eines spontanen Impftermins sicherzustellen.

  • Ich habe einen Sperrvermerk im Melderegister. Wie melde ich mich an?

    Bei der Terminbuchung wird immer ein Abgleich mit dem Register des Einwohnermeldeamtes vorgenommen damit nur reale Personen aus Sachsen sich einen Termin in den sächsischen Impfzentren buchen können.

    Personen, die einen Sperrvermerk im Einwohnermelderegister haben, können sich nur über die Hotline 0800 0899 089 mit einer sog. C-Nummer registrieren und dort nach Terminen suchen lassen. Neu ist: ab dem 21. April kann die Hotline diese Registrierung auch so vornehmen, dass eine sog. A-Nummer vergeben wird. Dann erfolgt eine Passwortvergabe via E-Mail. Mit der A-Registriernummer und dem Passwort kann dann über die Online-Terminvergabeseite der Termin gebucht werden.

    Bereits bestehende C-Nummern können mit einem Anruf bei der Hotline gelöscht und dann neu als sog. A-Nummer registriert werden.

  • Ich habe mich über die Hotline registriert. Möchte aber Online einen Termin buchen. Warum geht das nicht?

    Wenn Sie sich über die Hotline registriert haben, hat ihnen diese eine C-Nummer gegeben. Mit dieser C-Nummer können Sie sich aber nicht online registrieren. Dadurch haben Sie für ihre Nummer kein Passwort erhalten können.

    Bitte wenden Sie sich ernaut an die Hotline. Bereits bestehende C-Nummern können mit einem Anruf bei der Hotline gelöscht und dann neu als A-Nummer registriert werden. Dazu benötigen Sie eine gültige E-Mail-Adresse, zu der dann ein Anmeldelink mit Passwortvergabe geschickt wird.

Termin und weiter?

  • Wie kann ich mir den Ablauf in einem Impfzentrum vorstellen?

    Die Person, welche sich impfen lassen möchte, wird im Vorfeld einen Termin online, per App oder Telefon vereinbaren. Dazu beantwortet man zunächst ein paar Fragen und entscheidet sich, in welchem Impfzentrum man geimpft werden möchte. Im Anschluss an die Terminvergabe erhält man sofort die Aufklärungsunterlagen – bezogen auf den konkreten Impfstoff – sowie Hinweise darüber, welche Dokumente mitzubringen sind. Im Check-In und Wartebereich wird geprüft, ob der Termin korrekt ist und alle Unterlagen da sind. Danach erfolgt die ärztliche Feststellung der Impftauglichkeit in einem separaten Raum. Wenn dann keine weiteren Fragen mehr bestehen, kann geimpft werden. Im Falle einer nicht vorhandenen Impftauglichkeit würde die Person direkt vor Ort einen neuen Termin bekommen. Im Anschluss an die Impfung muss die geimpfte Person kurz in einem weiteren Wartebereich Platz nehmen, damit bei eventuell unerwünschten Reaktionen auf die Impfung schnell reagiert werden kann. Im Anschluss daran kann die geimpfte Person das Impfzentrum wieder verlassen.

    Zusammenfassung: 

    1. Check-in: Anmeldung und Prüfung der Impfberechtigung
    2. Wartebereich: Allgemeine Aufklärung
    3. Ärztliche Aufklärung, Prüfung der Impftauglichkeit
    4. Impfen
    5. Ruhebereich: Beobachtung der geimpften Personen auf Verträglichkeit/Nebenwirkungen der Impfung
    6. Check-out: Dokumentation und Abmeldung

    Video vom DRK in Sachsen: https://youtu.be/RYuGqNJdvto 

    Hinweis: Impfwillige ohne Termin müssen eine zeitintensivere Check-In-Phase einplanen. Grund dafür ist das Ausfüllen von Aufklärungs- und Anamnesebögen vor Ort. Diese Unterlagen erhalten Personen, die einen Termin über das Buchungsportal oder die Hotline buchen, direkt per Email bzw. Post im Vorfeld zugesandt und können diese Unterlagen somit bereits ausgefüllt mitbringen.

  • Kann ich mir aussuchen, in welchem Impfzentrum ich geimpft werden möchte?

    Ja. Zwischen den Impfzentren in Sachsen können Sie frei wählen. Allerdings werden beide Impfungen im selben Impfzentrum verabreicht.

    Bei der Buchung eines Impftermins in Sachsen erfolgt im Buchungssystem eine Abfrage an das Einwohnermeldeamt. Es können daher nur Personen einen Termin buchen, die auch in Sachsen gemeldet sind.  In Sachsen wird der Impftermin für die Zweitimpfung zeitgleich mit dem Ersttermin vereinbart. Dies ist notwendig, um die Frist von 21 Tagen einzuhalten und die logistischen Prozesse der verfügbaren Impfstoffe zu koordinieren.

  • Kann ich mir aussuchen, welchen Impfstoff ich bekomme?

    In allen Impfzentren werden allen Altersgruppen die Vakzine von Biontech / Pfizer, Moderna und Johnson & Johnsen angeboten soweit auf Lager. Die letztgültige Entscheidung, ob und mit welchem Impfstoff eine Impfung durchgeführt wird, trifft in jedem Fall der Impfarzt.

  • Welche Dokumente werden für die Impfung benötigt?

    Folgende Dokumente sind zum Impftermin mitzubringen:

    • Terminbestätigung
    • ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen
    • Bogen zur Impfaufklärung
    • Personaldokument
    • Krankenversicherungskarte
    • Impfausweis
    • evtl. wichtige Unterlagen (z. B. ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste)

    Übersicht und Downloadmöglichkeit der Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung vom Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html 

    Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass minderjährige Personen zusätzliche Dokumente benötigen. Siehe Abschnitt: "Impfungen von Kindern und Jugendlichen"

     

  • Muss ich die Impfung bezahlen?

    Nein. Die Impfung ist kostenfrei und wird durch die Krankenkassen bezahlt.

  • Wenn ich einen Impftermin nicht wahrnehmen kann, muss ich diesen absagen?

    Ja. Damit schnell eine andere Person den Termin und Impfstoff bekommen kann.

Partnertermine / Begleitung

  • Ist das Buchen von Paar- und Gruppenterminen möglich?

    Auf der Webseite sachsen.impfterminvergabe.de können auch Paartermine gebucht werden. Dazu müssen sich beide Personen zunächst registrieren. Dann logt sich eine der beiden Personen auf dem Onlineportal ein und führt die Paar-Terminbuchung unter der Angabe der Zugangsdaten von beiden durch. Ein gemeinsamer Termin kann eine zeitliche Differenz von max. 30 Minuten aufweisen.

    Eine Gruppenbuchung ist über die Hotline oder das Online-Portal nicht möglich.

  • Ist eine Begleitung von hilfebedürftigen Menschen zum Impftermin möglich?

    Eine Begleitung von hilfsbedürftigen Menschen ins Impfzentrum ist nur im Ausnahmefall möglich. Der Zutritt zum Impfzentrum ist aufgrund des Hygienekonzeptes streng limitiert. Ein Ausnahmefall kann vorliegen, wenn es sich um die Begleitung eines dementen Menschen handelt. Hingegen werden Menschen mit Geheinschränkungen durch das Personal vom Impfzentrum begleitet.

Impfungen von Kindern und Jugendlichen

  • Altersgruppe 12 bis 13 Jahre

    Kinder und Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren können sich bei Kinderärzten um einen Impftermin bemühen. Hintergrund ist die Herabsetzung der Altersgrenze für den Impfstoff des Herstellers Biontech / Pfizer auf 12 Jahre durch die EMA.

  • Altersgruppe 14 bis 15 Jahre

    Einwilligung durch beide Sorgeberechtigte und Anwesenheit mindestens eines Sorgeberechtigten erforderlich.

    Erscheinen beide Sorgeberechtigte zur Impfung, dann:

    1. füllen beide das beigefügte Formblatt aus, 
    2. unterschreiben beide das Aufklärungsmerkblatt sowie die Einwilligungserklärung, 
    3. unterschreibt auch der minderjährige Impfling das Aufklärungsmerkblatt sowie die Einwilligungserklärung, 
    4. nehmen beide am Aufklärungsgespräch und am Impftermin des Impflings teil.


    Erscheint nur ein Sorgeberechtigter zur Impfung, dann:

    1. ist dieser vom anderen Sorgeberechtigten durch beigefügtes Formblatt zu ermächtigen oder
    2. hat dieser durch beigefügtes Formblatt das alleinige Sorgerecht zu bestätigen.
    3. unterschreibt nur der Erschienene das Aufklärungsmerkblatt sowie die Einwilligungserklärung,
    4. unterschreibt auch der minderjährige Impfling das Aufklärungsmerkblatt sowie die Einwilligungserklärung, 
    5. nimmt der erschienene Sorgeberechtige unter Beachtung der Punkte 2a oder 2b am Aufklärungsgespräch und am Impftermin teil.
  • Altersgruppe 16 bis 17 Jahre

    Einwilligung durch mindestens einen Sorgeberechtigen, jedoch keine Anwesenheit des / der Sorgeberechtigten erforderlich.

    1. Mindestens ein Sorgeberechtigter unterschreibt das Aufklärungsmerkblatt und die Einwilligungserklärung. 
    2. Auch der minderjährige Impfling unterschreibt das Aufklärungsmerkblatt und die Einwilligungserklärung.
       

Fragen zum Impfprozedere für gehörlose Personen

Sonstiges

  • Kann ich im Impfzentrum ein digitales Impfzertifikat bekommen?

    Ab Kalenderwoche 24 findet in den sächsischen Impfzentren schrittweise der Rollout der technischen Voraussetzungen für die Ausstellung der digitalen Impfzertifikate statt. In allen Impfzentren erhalten die geimpften Personen das digitale Impfzertifikat in Form eines DIN A4-Ausdruckes direkt im Check out. Der auf dem Ausdruck befindliche QR-Code kann gescannt und sowohl mit der CovPass-App als auch der CORONA-Warn-App verbunden werden. Somit ist Ihr digitaler Impfnachweis jederzeit elektronisch abrufbar.

    Wenn Sie das digitale Impfzertifikat nachträglich erhalten möchten, können Sie dies kostenlos von einer Apotheke ihrer Wahl bekommen. Fehlerhafte Zertifikate müssen neu ausgestellt werden. Dies können Sie ebenfalls bei einer Apotheke Ihrer Wahl durchführen lassen.

  • Ich habe bereits im Impfzentrum meine zweite Impfung bekommen. Kann ich rückwirkend noch den digitalen Impfnachweis über das Impfzentrum bekommen?

    Rückwirkend kann der digitale Impfnachweis nicht in den sächsischen Impfzentren ausgestellt werden. Dies ist nicht möglich, da die hierfür benötigten medizinischen Daten nicht in den Impfzentren, sondern ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) gespeichert werden. Darum erhalten bereits geimpfte Personen das digitale Impfzertifikat ab Kalenderwoche 24 in vielen Apotheken.

    Weitergehende Informationen zum digitalen Impfnachweis finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html 

  • Was geschieht mit restlichen Impfdosen am Ende eines Tages?

    Sofern Impfstoffmengen nicht bereits für die absolut prioritär mobil zu erfolgenden Impfungen in den Pflegeeinrichtungen vorgesehen sind, werden die verbleibenden – noch relativ geringen – Impfstoffdosen dem Terminbuchungsportal als frei buchbare Terminslots genannt.

    Einmal aufgetaut, muss der Impfstoff innerhalb von fünf Tagen verbraucht werden. Bei den mobilen Impfteams wird geprüft, ob sich noch weitere Personen in der stationären Pflegeeinrichtung impfen lassen wollen, bzw. ob andere hausnahe Einrichtungen (betreutes Wohnen, ambulante Pflegedienste, Arztpraxen) noch berücksichtigt werden können. Auch Krankenhäuser in der Umgebung werden angefragt.

    Wenn der Impfstoff bereits aufbereitet ist (also in der Spritze aufgezogen), dann werden Rettungsdienste, medizinisches bzw. zahnärztliches Personal, Bereitschaftsärzte etc. angefragt, ob diese sehr kurzfristig – das ist in den allermeisten Fällen noch am selben Abend - nachdem die jeweiligen mobilen Teams ihren Einsatz beendet haben - ins Impfzentrum kommen können. Diesbezüglich halten die Impfzentren eine gemeinsam mit den Kommunen erarbeitete Liste mit entsprechenden Institutionen vor, die für sehr kurzfristige Impftermine zur Verfügung stehen.

    In der Regel bleiben unter 6 Dosen am Ende des Tages übrig, und werden wie oben beschrieben verimpft.

     

  • Warum wird der Impfstoff nach einer Terminstornierung weggeworfen?

    Dies ist eine Fehlinformation! Es wird und wurde bisher kein Impfstoff in den Impfzentren oder in den Pflegeeinrichtungen weggeworfen, wenn ein Termin kurzfristig abgesagt wurde. Die Mitarbeitenden in den Impfzentren haben bisher immer sehr kurzfristig eine berechtigte Person als Ersatz finden können. Es kam im Einzelfall zum Verwurf von Impfdosen, z. B. durch unsachgemäße Handhabung oder Lagerung.

  • Bietet die Impfung bereits nach der ersten Spritze vollen Schutz?

    Die Vakzine von Moderna, Biontech / Pfizer und Astrazeneca bieten erst nach der 2. Impfung ihren vollen Schutz.

    Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird dagegen nur einmal verimpft und beitet dann bereits den vollen Schutz.

  • Kann ich meinen Erstimpftermin verschieben?

    Ja. Stornieren Sie dazu bitte ihren Termin im Terminbuchungsportal oder über die Hotline und buchen Sie einen neuen Termin zu einer für sie güstigeren Zeit. Bitte beachten Sie, dass sich dabei ebenfalls der Zweitimpftermin verschiebt.

  • Kann ich meinen Zweitimpftermin verschieben?

    Zweitimpftermine können – ohne Angabe von Gründen – und unter Berücksichtigung der von STIKO / SIKO empfohlenen Abstandszeiten ausschließlich über die Hotline verlegt werden.

    Da die vorgeplanten Zweitimpftermine jeweils zum frühestmöglichen Zeitpunkt liegen, ist eine Verschiebung lediglich nach hinten möglich.

    Aktuell gelten folgende Zeitabstände zwischen Erst- und Zweitimpfung für die unterschiedlichen Impfstoffe:

    Biontech / Pfizer 21 – 42 Tage
    Moderna 28 – 42 Tage
    Astrazeneca 77 – 84 Tage

     

  • Welche Nebenwirkungen sind wie häufig zu erwarten?

    Impfreaktionen sind nicht gleich Nebenwirkungen. Die häufigsten lokalen Reaktionen waren Schmerzen an der Einstichstelle sowie Spannungsgefühl. Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Krankheitsgefühl die häufigsten Ereignisse. Einige klagten über erhöhte Temperaturen. Fieber hingegen trat nur bei einem vergleichsweise geringen Anteil der Geimpften auf.

  • Sollte mir später noch etwas auffallen, wem melde ich meine Beobachtungen?

    Nebenwirkungen melden Sie direkt an Ihren Hausarzt oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrem Hausarzt im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, eine mögliche Diagnose und Folgebehandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben. Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt.

    Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Gerne können Sie Nebenwirkungen auch noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de oder über die SafeVac 2.0-App (www.pei.de/safevac-app) melden. Auch Ihr Hausarzt wird auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

  • Wer haftet für Impfschäden?

    Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung u. a. des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

    Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

  • Kann mich mein Arbeitgeber zur Impfung zwingen?

    Nein. Die Impfung ist freiwillig.

  • Werden meine Fahrtkosten in ein Impfzentrum von der Krankenkasse erstattet?

    Diese sind zunächst selbst zu tragen. Personen, denen auch außerhalb von Corona eine Fahrtkostenerstattung (z. B. für das Taxi) zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch die Krankenkasse zusteht, erhalten diese auch jetzt.

    Ansonsten gilt: Krankenkassen sollen in Fällen, in denen die Schutzimpfung gegen das Coronavirus nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen der Bundesländer sichergestellt wird, die Fahrtkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel bis zum nächsten Impfzentrum übernehmen.

    Das hat der GKV-Spitzenverband den Krankenkassen in den Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus empfohlen. Die Regelung soll für Versicherte nach § 60 SGB V und zeitlich befristet bis März 2021 gelten (vgl. https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp unter „Fahrtkosten / Transport“ zu finden).

    Die Betroffenen werden gebeten, Kontakt zu ihrer Krankenkasse aufzunehmen. In einigen Fällen haben die Städte und Gemeinden Fahrdienste organisiert. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Verwaltung vor Ort.

Stand: 9. Juli 2021

FAQs Vorbereitung von Impfungen durch mobile Impfteams

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: drksachsen.de/impfzentren/faqs-pflegeeinrichtungen

FAQs zur Coronavirus-Impfverordnung

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-impfverordnung.html

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