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FAQs

Termine

Termin und weiter?

  • Wie kann ich mir den Ablauf in einem Impfzentrum vorstellen?

    Die Person, welche sich impfen lassen möchte, wird im Vorfeld einen Termin online, per App oder Telefon vereinbaren. Dazu beantwortet man zunächst ein paar Fragen und entscheidet sich, in welchem Impfzentrum man geimpft werden möchte. Im Anschluss an die Terminvergabe erhält man sofort die Aufklärungsunterlagen – bezogen auf den konkreten Impfstoff – sowie Hinweise darüber, welche Dokumente mitzubringen sind. Im Check-In und Wartebereich wird geprüft, ob der Termin korrekt ist und alle Unterlagen da sind. Danach erfolgt die ärztliche Feststellung der Impftauglichkeit in einem separaten Raum. Wenn dann keine weiteren Fragen mehr bestehen, kann geimpft werden. Im Falle einer nicht vorhandenen Impftauglichkeit würde die Person direkt vor Ort einen neuen Termin bekommen. Im Anschluss an die Impfung muss die geimpfte Person kurz in einem weiteren Wartebereich Platz nehmen, damit bei eventuell unerwünschten Reaktionen auf die Impfung schnell reagiert werden kann. Im Anschluss daran kann die geimpfte Person das Impfzentrum wieder verlassen.

    Zusammenfassung: 

    1. Check-in: Anmeldung und Prüfung der Impfberechtigung
    2. Wartebereich: Allgemeine Aufklärung
    3. Ärztliche Aufklärung, Prüfung der Impftauglichkeit
    4. Impfen
    5. Ruhebereich: Beobachtung der geimpften Personen auf Verträglichkeit/Nebenwirkungen der Impfung
    6. Check-out: Dokumentation und Abmeldung

    Video vom DRK in Sachsen: https://youtu.be/RYuGqNJdvto 

  • Kann ich mir aussuchen, in welchem Impfzentrum ich geimpft werden möchte?

    Ja. Zwischen den Impfzentren in Sachsen können Sie frei wählen. Allerdings werden beide Impfungen im selben Impfzentrum verabreicht.

    Bei der Buchung eines Impftermins in Sachsen erfolgt im Buchungssystem eine Abfrage an das Einwohnermeldeamt. Es können daher nur Personen einen Termin buchen, die auch in Sachsen gemeldet sind.  In Sachsen wird der Impftermin für die Zweitimpfung zeitgleich mit dem Ersttermin vereinbart. Dies ist notwendig, um die Frist von 21 Tagen einzuhalten und die logistischen Prozesse der verfügbaren Impfstoffe zu koordinieren.

  • Kann ich mir aussuchen, welchen Impfstoff ich bekomme?

    Nein. Derzeit werden alle Impfdosen genutzt, die geliefert werden. 

  • Welche Dokumente werden für die Impfung benötigt?

    Folgende Dokumente sind zum Impftermin mitzubringen:

    • Terminbestätigung
    • ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen
    • Bogen zur Impfaufklärung
    • Personaldokument
    • Krankenversicherungskarte
    • Impfausweis
    • evtl. wichtige Unterlagen (z. B. ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste)

    Übersicht und Downloadmöglichkeit der Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung vom Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html 

     

  • Muss ich die Impfung bezahlen?

    Nein. Die Impfung ist kostenfrei und wird durch die Krankenkassen bezahlt.

  • Wenn ich einen Impftermin nicht wahrnehmen kann, muss ich diesen absagen?

    Ja. Damit schnell eine andere Person den Termin und Impfstoff bekommen kann.

Partnertermine / Begleitung

Priorisierung

Sonstiges

  • Mir wurde mitgeteilt, dass der Registrierungslink nur 14 Tage gültig ist. Was mache ich jetzt?

    Inzwischen ist die persönliche Vorgangsnummer, die Sie mit der Registrierung erhalten haben, sechs Monate gültig. Die Speicherdauer wurde auch für bereits registrierte Personen angepasst. Eine neue Registrierung ist nicht notwendig.

  • Was geschieht mit restlichen Impfdosen am Ende eines Tages?

    Sofern Impfstoffmengen nicht bereits für die absolut prioritär mobil zu erfolgenden Impfungen in den Pflegeeinrichtungen vorgesehen sind, werden die verbleibenden – noch relativ geringen – Impfstoffdosen dem Terminbuchungsportal als frei buchbare Terminslots genannt.

    Einmal aufgetaut, muss der Impfstoff innerhalb von fünf Tagen verbraucht werden. Bei den mobilen Impfteams wird geprüft, ob sich noch weitere Personen in der stationären Pflegeeinrichtung impfen lassen wollen, bzw. ob andere hausnahe Einrichtungen (betreutes Wohnen, ambulante Pflegedienste, Arztpraxen) noch berücksichtigt werden können. Auch Krankenhäuser in der Umgebung werden angefragt.

    Wenn der Impfstoff bereits aufbereitet ist (also in der Spritze aufgezogen), dann werden Rettungsdienste, medizinisches bzw. zahnärztliches Personal, Bereitschaftsärzte etc. angefragt, ob diese sehr kurzfristig – das ist in den allermeisten Fällen noch am selben Abend - nachdem die jeweiligen mobilen Teams ihren Einsatz beendet haben - ins Impfzentrum kommen können. Diesbezüglich halten die Impfzentren eine gemeinsam mit den Kommunen erarbeitete Liste mit entsprechenden Institutionen vor, die für sehr kurzfristige Impftermine zur Verfügung stehen.

    In der Regel bleiben unter 6 Dosen am Ende des Tages übrig, und werden wie oben beschrieben verimpft.

     

  • Warum wird der Impfstoff nach einer Terminstornierung weggeworfen?

    Dies ist eine Fehlinformation! Es wird und wurde bisher kein Impfstoff in den Impfzentren oder in den Pflegeeinrichtungen weggeworfen, wenn ein Termin kurzfristig abgesagt wurde. Die Mitarbeitenden in den Impfzentren haben bisher immer sehr kurzfristig eine berechtigte Person als Ersatz finden können. Es kam im Einzelfall zum Verwurf von Impfdosen, z.B. durch unsachgemäße Handhabung oder Lagerung. Die Größenordnung beträgt dabei rund 0,47 Prozent (285 Impfdosen) bei bislang über 60.801 verimpften Dosen. Seit der Regelung, dass aus einem Vial sechs Impfdosen entnommen werden müssen, wird auch als Verwurf gerechnet, wenn nur fünf Dosen geschafft wurden. 

    Stand: 29.1.2021

  • Warum kann ich mich nicht bei meinem Hausarzt impfen lassen?

    Momentan sind die zur Verfügung stehenden Impfstoffe durch die komplizierte sehr kühle Lagerung und aufwendige Aufbereitung dafür nicht geeignet.

  • Bietet die Impfung bereits nach der ersten Spritze vollen Schutz?

    Nein. Erst nach der zweiten Impfung ist der angegebene Impfschutz gewährleistet.

  • Wie werden Impfberechtigte unterstützt, die nicht in ein Impfzentrum kommen können?

    Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeitet bereits an Lösungen, wie immobile Personen ihre Impftermine wahrnehmen können. Das soll gemeinsam mit den Kommunen organisiert werden. Frau Köpping hat dies in einer Pressekonferenz am 12.01.2020 (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=SiHtCScKmaQ; Minute 50:00) mitgeteilt. Das Ziel ist, in Zukunft auch vor Ort versorgen zu können. Dies ist jedoch abhängig vom Impfstoff.

  • Wann wird nach einer Erkrankung mit Covid-19 geimpft?

    Mit Bezug auf die Entscheidungen der ständigen Impfkommission und dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt kann eine Impfung in Abstimmung mit dem Arzt erfolgen, wenn die Covid-19-Erkrankung 3 Monate zurückliegt. Die Entscheidung, ob eine Impfung durchgeführt wird, obliegt dem Impfarzt.

  • Welche Vorteile habe ich, wenn ich geimpft bin (Reisen, Gaststätten, Veranstaltungen)?

    Die Impfung schützt davor, selbst schwer zu erkranken und kann wahrscheinlich auch die Übertragung der Krankheit erschweren. Im Moment gibt es hinsichtlich Freizeitaktivitäten keine Privilegien für Geimpfte.

  • Welche Nebenwirkungen sind wie häufig zu erwarten?

    Impfreaktionen sind nicht gleich Nebenwirkungen. Die häufigsten lokalen Reaktionen waren Schmerzen an der Einstichstelle sowie Spannungsgefühl. Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Krankheitsgefühl die häufigsten Ereignisse. Einige klagten über erhöhte Temperaturen. Fieber hingegen trat nur bei einem vergleichsweisen geringen Anteil der Geimpften auf.

    Der STIKO liegen darüber hinaus weitergehende Informationen vor, die zeigen, dass die Häufigkeit lokaler und systemischer Reaktionen nach der 2. Dosis geringer war als nach der 1. Dosis.

  • Sollte mir später noch etwas auffallen, wem melde ich meine Beobachtungen?

    Nebenwirkungen melden Sie direkt an Ihren Hausarzt oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrem Hausarzt im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, eine mögliche Diagnose und Folgebehandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben. Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt.

    Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Gerne können Sie Nebenwirkungen auch noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de oder über die SafeVac 2.0-App (die App des Paul-Ehrlich-Instituts) melden. Auch Ihr Hausarzt wird auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

  • Wer haftet für Impfschäden?

    Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung u. a. des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

    Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

  • Warum werden Impfberechtigte in Sachsen nicht postalisch angeschrieben?

    Die Terminvergabe online oder über einen Anruf stellt für jede Bürgerin und jeden Bürger eine faire, selbstbestimmte, freiwillige und transparente Möglichkeit dar. Eine Terminvergabe via Post ist leider erst eine zufriedenstellende Lösung für alle Impfwilligen, wenn ein verlässlicher und kontinuierlicher Zulauf an Impfstoff stattfindet. Andernfalls müsste konsequent jemand entscheiden, wer aus der Gruppe der Impfberechtigten wann und wo einen Termin bekommt. Diese Entscheidung obliegt nicht dem DRK.

  • Kann mich mein Arbeitgeber zur Impfung zwingen?

    Nein. Die Impfung ist freiwillig.

  • Werden meine Fahrtkosten in ein Impfzentrum von der Krankenkasse erstattet?

    Diese sind zunächst selbst zu tragen. Personen, denen auch außerhalb von Corona eine Fahrtkostenerstattung (z. B. für das Taxi) zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch die Krankenkasse zusteht, erhalten diese auch jetzt.

    Ansonsten gilt: Krankenkassen sollen in Fällen, in denen die Schutzimpfung gegen das Coronavirus nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen der Bundesländer sichergestellt wird, die Fahrtkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel bis zum nächsten Impfzentrum übernehmen.

    Das hat der GKV-Spitzenverband den Krankenkassen in den Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus empfohlen. Die Regelung soll für Versicherte nach § 60 SGB V und zeitlich befristet bis März 2021 gelten (vgl. https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp unter „Fahrtkosten / Transport“ zu finden).

    Die Betroffenen werden gebeten, Kontakt zu ihrer Krankenkasse aufzunehmen. In einigen Fällen haben die Städte und Gemeinden Fahrdienste organisiert. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Verwaltung vor Ort.

  • Wie lange muss ich nach einer Corona-Infektion warten, bis ich geimpft werden kann?

    Empfehlung SIKO (Sächsische Impfkommission) → mindestens 4 Wochen
    Empfehlung STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) → 6 Monate
    Praxis Deutsches Rotes Kreuz → 3 Monate

    Die letzte Entscheidung ob geimpft wird oder nicht trifft immer der impfende Arzt.

    Bei der STIKO Empfehlung handelt es sich um eine „Expertenmeinung“ hierfür liegt keine Evidenz vor.

    Warum nimmt das DRK aktuell 3 Monate?

    Wichtig ist, dass ein ausreichender Abstand zur Akut-Erkrankung vorliegt, damit durch die Impfung keine Erkrankungen in Bezug auf die Akut-Erkrankung hervorgerufen werden.

    Warum empfiehlt die SIKO 4 Wochen?

    Ziel ist die best und schnellst mögliche Immunisierung der APH zu erreichen, um der in SN deutlich höheren Sterblichkeit in den APH im Vergleich zum Bundesdurchschnitt Rechnung zu tragen.

    Zudem wird angemerkt, dass die STIKO auch empfiehlt bei einem Corona-Ausbruch alle asymptomatischen Personen zu impfen, hier kann es auch passieren, dass Personen geimpft werden die infiziert aber symptomfrei sind – daher wird die Expertenmeinung der STIKO mit Blick auf die 6 Monate durch die SIKO aktuell nicht geteilt.

  • Kann ich als Hausarzt über das DRK Impfstoff beziehen?

    Zurzeit melden sich einige Hausarztpraxen bei uns, die gern wissen möchten, wie sie Impfstoff bekommen können. Hintergrund ist die Ankündigung, dass auch Hausarztpraxen in die Impfstrategie aufgenommen werden. Noch ist es aber nicht so weit, der Bund bereitet dies vor. Anfragen an das DRK sind daher noch zu früh.

Fragen zum Impfprozedere für gehörlose Personen

Stand: 17. März 2021

FAQs Vorbereitung von Impfungen durch mobile Impfteams

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: drksachsen.de/impfzentren/faqs-pflegeeinrichtungen

FAQs zur Coronavirus-Impfverordnung

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-impfverordnung.html

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    Sammlung von Fragen und Antworten zur Vorbereitung von Impfungen durch mobile Impfteams, z.B. in stationären Pflegeeinrichtungen.
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