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  1. FAQs Allgemein

FAQs

Termine

  • Welche Personen können sich derzeit impfen lassen?

    Auf der offiziellen Seite des Freistaates Sachsen zur aktuellen Prioriserung für die Coronaschutzimpfung können Sie sich darüber informieren, ob Sie impfberechtigt sind: https://www.coronavirus.sachsen.de/priorisierung-fuer-die-coronaschutzimpfung-9340.html 

  • Wie kann ich einen Impftermin bekommen?

    Wenn Sie einer der Gruppen angehören, die derzeit geimpft werden, können Sie Online auf sachsen.impfterminvergabe.de oder telefonisch über die 0800 0899 089 einen Termin vereinbaren. Die Hotline ist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage und der geringen Anzahl verfügbarer Impfdosen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen.

    Bitte beachten Sie: Auch die Hausärzte impfen mittlerweile die Menschen, die einer Priorisierungsgruppe angehören. Zusätzlich dazu können Sie sich bei ihrem Huasarzt ebenfalls mit Astrazeneca impfen lassen, wenn Sie unter 60 Jahren alt sind aber keiner Priorisierungsgruppe angehören.

    Zudem werden in den Impfzentren in Dresden, Leipzig und Chemnitz pro Tag 200 Impftermine mit Astrazeneca für Personen ab 60 Jahren mit dem Impftsoff Astrazenece angeboten.

  • Wo kann ich telefonisch Termine ausmachen?

    Ausschließlich über die Service-Hotline 0800 0899 089. Dabei bitte beachten: über die Hotline sind nur Termine buchbar, die mindestens 7 Tage in der Zukunft liegen.

    Ausdrücklich NICHT über die Corona-Hotlines der Landkreise und kreisfreien Städe. Ausdrücklich nicht über die Gesundheitsämter. Ausdrücklich nicht über das DRK.

  • Wie erfahre ich, dass ich mich für einen Impftermin anmelden kann?

    Am besten informieren Sie sich auf der Seite des Sozialministeriums: https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html sowie über die Medien.

  • Wie schnell bekomme ich einen Termin?

    Dies ist davon abhängig, wie hoch die Nachfrage ist und wie viel Impfstoff zur Verfügung steht. Es werden nur so viele Termine im Impfportal angeboten, wie auch Impfstoff vorhanden ist. Die Termine für die Erst- und die Zweitimpfung werden gemeinsam vergeben.

  • Kann ich einfach zum Impfzentrum gehen und mich impfen lassen?

    Nein. Es werden dort nur Personen geimpft, die vorher einen Termin gemacht haben.

  • Kann ich mich für einen Termin anmelden, wenn ich aus einem sächsischen Hochinzidenzgebiet komme?

    Sächsische Hochinzidenzgebiete sind solche, die mit Bekanntmachung des Sächsichen Sozialministeriums förmlich festgesetzt wurden. Derzeit ist dies nur der Vogtlandkreis. Eine Terminanmeldung von Personen mit Hauptwohnsitz im Vogtland ist ohne Priorisierung möglich.

    Coronawebseite des Freistaates Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/ 

  • Ich habe einen Sperrvermerk im Melderegister. Wie melde ich mich an?

    Bei der Terminbuchung wird immer ein Abgleich mit dem Register des Einwohnermeldeamtes vorgenommen damit nur reale Personen aus Sachsen sich einen Termin in den sächsischen Impfzentren buchen können.

    Personen, die einen Sperrvermerk im Einwohnermelderegister haben, können sich nur über die Hotline 0800 0899 089 mit einer sog. C-Nummer registrieren und dort nach Terminen suchen lassen. Neu ist: ab dem 21. April kann die Hotline diese Registrierung auch so vornehmen, dass eine sog. A-Nummer vergeben wird. Dann erfolgt eine Passwortvergabe via E-Mail. Mit der A-Registriernummer und dem Passwort kann dann über die Online-Terminvergabeseite der Termin gebucht werden.

    Bereits bestehende C-Nummern können mit einem Anruf bei der Hotline gelöscht und dann neu als sog. A-Nummer registriert werden.

  • Ich habe mich über die Hotline registriert. Möchte aber Online einen Termin buchen. Warum geht das nicht?

    Wenn Sie sich über die Hotline registriert haben, hat ihnen diese eine C-Nummer gegeben. Mit dieser C-Nummer können Sie sich aber nicht online registrieren. Dadurch haben Sie für ihre Nummer kein Passwort erhalten können.

    Bitte wenden Sie sich ernaut an die Hotline. Bereits bestehende C-Nummern können mit einem Anruf bei der Hotline gelöscht und dann neu als A-Nummer registriert werden. Dazu beözigen Sie eine gültige E-Mail-Adresse, zu der dann ein Anmeldelink mit Passwortvergabe geschikt wird.

Termin und weiter?

  • Wie kann ich mir den Ablauf in einem Impfzentrum vorstellen?

    Die Person, welche sich impfen lassen möchte, wird im Vorfeld einen Termin online, per App oder Telefon vereinbaren. Dazu beantwortet man zunächst ein paar Fragen und entscheidet sich, in welchem Impfzentrum man geimpft werden möchte. Im Anschluss an die Terminvergabe erhält man sofort die Aufklärungsunterlagen – bezogen auf den konkreten Impfstoff – sowie Hinweise darüber, welche Dokumente mitzubringen sind. Im Check-In und Wartebereich wird geprüft, ob der Termin korrekt ist und alle Unterlagen da sind. Danach erfolgt die ärztliche Feststellung der Impftauglichkeit in einem separaten Raum. Wenn dann keine weiteren Fragen mehr bestehen, kann geimpft werden. Im Falle einer nicht vorhandenen Impftauglichkeit würde die Person direkt vor Ort einen neuen Termin bekommen. Im Anschluss an die Impfung muss die geimpfte Person kurz in einem weiteren Wartebereich Platz nehmen, damit bei eventuell unerwünschten Reaktionen auf die Impfung schnell reagiert werden kann. Im Anschluss daran kann die geimpfte Person das Impfzentrum wieder verlassen.

    Zusammenfassung: 

    1. Check-in: Anmeldung und Prüfung der Impfberechtigung
    2. Wartebereich: Allgemeine Aufklärung
    3. Ärztliche Aufklärung, Prüfung der Impftauglichkeit
    4. Impfen
    5. Ruhebereich: Beobachtung der geimpften Personen auf Verträglichkeit/Nebenwirkungen der Impfung
    6. Check-out: Dokumentation und Abmeldung

    Video vom DRK in Sachsen: https://youtu.be/RYuGqNJdvto 

  • Kann ich mir aussuchen, in welchem Impfzentrum ich geimpft werden möchte?

    Ja. Zwischen den Impfzentren in Sachsen können Sie frei wählen. Allerdings werden beide Impfungen im selben Impfzentrum verabreicht.

    Bei der Buchung eines Impftermins in Sachsen erfolgt im Buchungssystem eine Abfrage an das Einwohnermeldeamt. Es können daher nur Personen einen Termin buchen, die auch in Sachsen gemeldet sind.  In Sachsen wird der Impftermin für die Zweitimpfung zeitgleich mit dem Ersttermin vereinbart. Dies ist notwendig, um die Frist von 21 Tagen einzuhalten und die logistischen Prozesse der verfügbaren Impfstoffe zu koordinieren.

  • Kann ich mir aussuchen, welchen Impfstoff ich bekomme?

    In allen Impfzentren werden allen Altersgruppen die Vakzine von Biontech und Moderna angeboten. Erstimpfungstermine mit Astrazeneca gibt es aufgrund geringerer Liefermengen und aus logistischen Gründen für Personen ab 60 Jahren nur in den Impfzentren Dresden, Leipzig und Chemnitz. Ist dieser im Impfzentrum nicht verfügbar, kommt ein anderer Impfstoff zum Einsatz.

  • Welche Dokumente werden für die Impfung benötigt?

    Folgende Dokumente sind zum Impftermin mitzubringen:

    • Terminbestätigung
    • ausgefüllten ärztlichen Anamnese-Bogen
    • Bogen zur Impfaufklärung
    • Personaldokument
    • Krankenversicherungskarte
    • Impfausweis
    • evtl. wichtige Unterlagen (z. B. ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste)

    Übersicht und Downloadmöglichkeit der Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung vom Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html 

     

  • Muss ich die Impfung bezahlen?

    Nein. Die Impfung ist kostenfrei und wird durch die Krankenkassen bezahlt.

  • Wenn ich einen Impftermin nicht wahrnehmen kann, muss ich diesen absagen?

    Ja. Damit schnell eine andere Person den Termin und Impfstoff bekommen kann.

Partnertermine / Begleitung

Sonstiges

  • Was geschieht mit restlichen Impfdosen am Ende eines Tages?

    Sofern Impfstoffmengen nicht bereits für die absolut prioritär mobil zu erfolgenden Impfungen in den Pflegeeinrichtungen vorgesehen sind, werden die verbleibenden – noch relativ geringen – Impfstoffdosen dem Terminbuchungsportal als frei buchbare Terminslots genannt.

    Einmal aufgetaut, muss der Impfstoff innerhalb von fünf Tagen verbraucht werden. Bei den mobilen Impfteams wird geprüft, ob sich noch weitere Personen in der stationären Pflegeeinrichtung impfen lassen wollen, bzw. ob andere hausnahe Einrichtungen (betreutes Wohnen, ambulante Pflegedienste, Arztpraxen) noch berücksichtigt werden können. Auch Krankenhäuser in der Umgebung werden angefragt.

    Wenn der Impfstoff bereits aufbereitet ist (also in der Spritze aufgezogen), dann werden Rettungsdienste, medizinisches bzw. zahnärztliches Personal, Bereitschaftsärzte etc. angefragt, ob diese sehr kurzfristig – das ist in den allermeisten Fällen noch am selben Abend - nachdem die jeweiligen mobilen Teams ihren Einsatz beendet haben - ins Impfzentrum kommen können. Diesbezüglich halten die Impfzentren eine gemeinsam mit den Kommunen erarbeitete Liste mit entsprechenden Institutionen vor, die für sehr kurzfristige Impftermine zur Verfügung stehen.

    In der Regel bleiben unter 6 Dosen am Ende des Tages übrig, und werden wie oben beschrieben verimpft.

     

  • Warum wird der Impfstoff nach einer Terminstornierung weggeworfen?

    Dies ist eine Fehlinformation! Es wird und wurde bisher kein Impfstoff in den Impfzentren oder in den Pflegeeinrichtungen weggeworfen, wenn ein Termin kurzfristig abgesagt wurde. Die Mitarbeitenden in den Impfzentren haben bisher immer sehr kurzfristig eine berechtigte Person als Ersatz finden können. Es kam im Einzelfall zum Verwurf von Impfdosen, z. B. durch unsachgemäße Handhabung oder Lagerung.

  • Bietet die Impfung bereits nach der ersten Spritze vollen Schutz?

    Nein. Erst nach der zweiten Impfung ist der angegebene Impfschutz gewährleistet.

  • Welche Vorteile habe ich, wenn ich geimpft bin (Reisen, Gaststätten, Veranstaltungen)?

    Die Impfung schützt davor, selbst schwer zu erkranken und kann wahrscheinlich auch die Übertragung der Krankheit erschweren. Im Moment gibt es hinsichtlich Freizeitaktivitäten keine Privilegien für Geimpfte.

  • Welche Nebenwirkungen sind wie häufig zu erwarten?

    Impfreaktionen sind nicht gleich Nebenwirkungen. Die häufigsten lokalen Reaktionen waren Schmerzen an der Einstichstelle sowie Spannungsgefühl. Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Krankheitsgefühl die häufigsten Ereignisse. Einige klagten über erhöhte Temperaturen. Fieber hingegen trat nur bei einem vergleichsweise geringen Anteil der Geimpften auf.

  • Sollte mir später noch etwas auffallen, wem melde ich meine Beobachtungen?

    Nebenwirkungen melden Sie direkt an Ihren Hausarzt oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrem Hausarzt im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, eine mögliche Diagnose und Folgebehandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben. Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt.

    Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Gerne können Sie Nebenwirkungen auch noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de oder über die SafeVac 2.0-App (www.pei.de/safevac-app) melden. Auch Ihr Hausarzt wird auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

  • Wer haftet für Impfschäden?

    Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung u. a. des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

    Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

  • Kann mich mein Arbeitgeber zur Impfung zwingen?

    Nein. Die Impfung ist freiwillig.

  • Werden meine Fahrtkosten in ein Impfzentrum von der Krankenkasse erstattet?

    Diese sind zunächst selbst zu tragen. Personen, denen auch außerhalb von Corona eine Fahrtkostenerstattung (z. B. für das Taxi) zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch die Krankenkasse zusteht, erhalten diese auch jetzt.

    Ansonsten gilt: Krankenkassen sollen in Fällen, in denen die Schutzimpfung gegen das Coronavirus nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen der Bundesländer sichergestellt wird, die Fahrtkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel bis zum nächsten Impfzentrum übernehmen.

    Das hat der GKV-Spitzenverband den Krankenkassen in den Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus empfohlen. Die Regelung soll für Versicherte nach § 60 SGB V und zeitlich befristet bis März 2021 gelten (vgl. https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp unter „Fahrtkosten / Transport“ zu finden).

    Die Betroffenen werden gebeten, Kontakt zu ihrer Krankenkasse aufzunehmen. In einigen Fällen haben die Städte und Gemeinden Fahrdienste organisiert. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Verwaltung vor Ort.

Fragen zum Impfprozedere für gehörlose Personen

Stand: 23. April 2021

FAQs Vorbereitung von Impfungen durch mobile Impfteams

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: drksachsen.de/impfzentren/faqs-pflegeeinrichtungen

FAQs zur Coronavirus-Impfverordnung

Bei Fragen zu diesem Thema nutzen Sie bitte die folgende FAQ-Seite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-impfverordnung.html

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