Eigenverantwortung als Schlüssel
In seinem Bericht betonte der Präsident des Roten Kreuzes in Sachsen, Peter S. Kaul, die Notwendigkeit, aktuelle Herausforderungen aus eigener Kraft zu bewältigen: „Im Sinne des Grundsatzes der Unabhängigkeit müssen wir uns auf den Weg machen, die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern, auch ohne auf finanzielle Zuwendungen zu warten.“
Zusammenarbeit mit der Bundeswehr
Generalstabsarzt Dr. Michael Zallet, Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, erläuterte in seinem Vortrag die Erwartungen der Bundeswehr an das DRK, insbesondere im Hinblick auf die klinischen Kernfähigkeiten im Bündnis- oder Verteidigungsfall. Annette Strauß, Vizepräsidentin des DRK in Sachsen, klärte in einer vielbeachteten Stellungnahme die Rolle des DRK in Kriegszeiten: „Eine Armee auf dem Weg in den Krieg zu versorgen, ist nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes nicht unsere Aufgabe.“ Dennoch werde das DRK in solchen Fällen eine zentrale Rolle spielen, etwa bei der Versorgung von Verwundeten, der Unterstützung von Geflüchteten, der Wahrung der Rechte von Kriegsgefangenen oder im Suchdienst.
Anerkennung für ehrenamtliches Engagement
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Verleihung der Sächsischen Verdienstmedaille an vier herausragende Persönlichkeiten:
- Heidrun Naumann (DRK Kreisverband Geithain e.V.)
- Günter Laue (DRK Kreisverband Freital e.V.)
- Olaf Kühling (DRK Kreisverband Leipzig-Land e.V.)
- Till Abraham (DRK Landesverband Sachsen e.V.)
Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft und das DRK.
Für weitere Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an:
DRK Landesverband Sachsen e.V.
Dr. Kai Kranich
E-Mail: k.kranich(at)drksachsen(dot)de
