Ausreichend trinken
Wasser und ungesüßte Getränke bevorzugen, auf koffein-, zucker- und alkoholhaltige Getränke verzichten. Nicht auf das Durstgefühl warten: Bei Hitze tagsüber alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken. Bei einem hohen Wasserbedarf können wasserreiche Speisen (Suppen, Salate, Obst, Joghurt usw.) zusätzlich sehr gut zu der Versorgung mit Flüssigkeit beitragen.
Mehrmals am Tag eincremen
Um die sonnenexponierte Haut zu schützen, muss Sonnenschutz regelmäßig erneuert werden. Ein Sonnenbrand stellt eine ernste Gefahr dar, akut und auch langfristig. Vermeiden kann man ihn, indem man sich eincremt, im Schatten aufhält, lange Kleidung trägt und die Zeit der intensivsten UV-Strahlung in Innenräumen verbringt (10 – 16 Uhr)
Ausführliche Informationen zu Erste Hilfe bei Hitzschlag und Sonnenstich stellt das Deutsche Rote Kreuz bereit.
Kühle Orte aufsuchen
Den Aufenthalt in kühleren Räumen der Wohnung oder Einrichtung bevorzugen. Gruppenräume sollten in den kühlen Gebäudeteil verlegt werden. Viele Kommunen bieten zudem kühle Orte Karten an.
Sommerlicher Look
Lockere Kleidung hilft den Körper zu kühlen. Helle Farben sind nicht nur schick, sondern helfen uns auch durch die heißen Tage. Ein Hut schützt den Kopf vor starker Strahlung.
Ernährung anpassen
Leicht verdauliche, kalte Speisen sind bei Hitze wesentlich besser bekömmlich als schwere, salzhaltige Speisen. Kreativität und Neugier sind gefragt. Auf hochverarbeitete Lebensmittel sollte wenn möglich verzichtet werden.
Bewegung hält gesund
Bewegung, Reha-Angebote und Sport in die kühlen Morgenstunden oder den späteren Abend verlegen.
Richtig Lüften
Morgens kühle Luft in den Innenraum lassen, dann die Fenster schließen, um Hitze draußen zu halten. Fenster vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, Am effektivsten ist außenliegender Sonnenschutz, aber auch Verdunklungsfolie oder Rollos halten Räume merklich kühler.
Medikamentenplan anpassen
Informationen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen sollten im besten Fall im Vorfeld von einer Ärztin oder einem Arzt eingeholt werden. Viele Medikamente verlieren ab einer Lagertemperatur von 25°C ihre Wirksamkeit.
Sommertipps der DRK Wasserwacht
Am und im Wasser gelten dieselben Empfehlungen wie im Alltag, zusätzliche Risiken entstehen jedoch durch viel exponierte Haut. Eincremen wird hier noch wichtiger. Bei der Auswahl der Sonnencreme auf Nanopartikel und bestimmte chemische Filter wie Oxybenzon oder Octinoxat zum Schutz der Wasserorganismen verzichten. Sonnencreme vor dem Baden immer einziehen lassen.
Kein Sonnenbrand am Badestrand. Kinder mit langer Kleidung vor schädlicher Strahlung schützen. Aufenthalt im Schatten bevorzugen und Kopfbedeckung tragen.
Insektenstich – besser nicht. Beim Naschen auf Wespen- und Bienen achten. Erfolgt ein Stich in den Rachenraum sofort den Notarzt informieren und den Hals mit nassen Handtüchern kühlen.
Heißer Tee gegen klappernde Zähne. Vor dem Sprung ins Wasser abkühlen, um den Kreislauf zu schonen. Besonders Kinder kühlen beim Spielen im Wasser schnell aus. Bei Anzeichen von Unterkühlung heißen Tee bereithalten. Zusätzlich empfiehlt es sich, Nasse Kleidung auszuziehen. Nicht ohne Ausrüstung in tiefere Gewässer abtauchen, da der plötzliche Temperaturunterschied zum Kreislaufstillstand führen kann.
Kein Sprung ins Ungewisse. Sprünge von hohen Objekten in unbekannte Gewässer gehen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher. Das Tragen von Badeschuhen verhindert zudem Schnittwunden in trüben Uferbereichen.
















