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Sächsische Rettungsboote im Einsatz in der Ukraine

Was war passiert? In den frühen Morgenstunden des 6. Juni wurde in der südukrainischen Stadt Nowa Kachowka der Staudamm eines Wasserkraftwerkes zerstört. Dies löste eine Flutwelle mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung aus.
Auf Ersuchen des Ukrainischen Roten Kreuzes und unter Koordination des Bundesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurden kurz darauf mehrere Tonnen Hilfsgüter und zwei Rettungsboote aus der neu aufgebauten sächsischen Landesverstärkung in das Katastrophengebiet geliefert.

Die Boote sind nach wie vor in der Ukraine im Einsatz. Zuletzt bei einer Übung der Schnelleinsatzgruppe des UKR, wie die Bilder unserer Schwesterorganisation zeigen. Bei dieser Übung haben die 90 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des UKR gemeinsam mit der Rettungshundestaffel eine groß angelegte Evakuierung der Bevölkerung simuliert. Geübt wurde die Teamarbeit bei einer Notfallsimulation, bei der ein Opfer aus einem zweistöckigen Gebäude transportiert und ein Statist während eines Gasangriffs aus dem Keller gerettet werden musste.  Darüber hinaus gab es Informationsveranstaltungen zur Minengefahr, zur psychologischen Erstversorgung von Opfern und zur psychosozialen Betreuung im Team.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die unsere Arbeit für die Menschen in der Ukraine unterstützen und mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, dass die Landesverstärkung in Sachsen aufgebaut werden konnte.

Für weitere Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an:

DRK Landesverband Sachsen e.V.
Dr. Kai Kranich
Tel.: 0351 - 4678104

E-Mail: k.kranich(at)drksachsen(dot)de

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