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Immer mehr Menschen wegen Klimawandel auf Hilfe angewiesen

Vor Beginn der UN-Klimakonferenz am 31. Oktober im schottischen Glasgow ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur Stärkung der vorausschauenden humanitären Hilfe auf. „Der Klimawandel schafft beispiellose humanitäre Not“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) seien seit Anfang 2020 über 17.000 Menschen bei 433 Extremwetterereignissen ums Leben gekommen. Mehr als 139 Millionen Menschen seien von Überflutungen, Dürre, Stürmen und Waldbränden betroffen und schätzungsweise 658 Millionen vulnerable Personen seien extremen Temperaturen und Hitzewellen ausgesetzt gewesen. „Wir rechnen damit, dass die Anzahl der Menschen, die aufgrund der Folgen des Klimawandels auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, bis 2050 auf 200 Millionen Menschen pro Jahr ansteigen könnte,“ sagt Reuter.

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